Veröffentlichungen

Literatur und Forschungsbeiträge

Wolfgang Holzschuh, Die Trauer der Eltern bei Verlust eines Kindes. Eine praktisch- theologische Untersuchung (=Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge 37), Würzburg Echter Verlag, 2. Aufl., 2000.



Die Trauer der Eltern bei Verlust eines KindesWenn Eltern ein Kind verlieren, wird ihre Existenz zutiefst erschüttert. Persönliche und gesellschaftliche Vorstellungen von Sinn und Fülle eines Lebens zerbrechen. Infolge des zunehmend schwindenden sozialen Beistandes sind Eltern in ihrem Leid vielfach allein gelassen - meist wird ihre Belastung nicht oder nur kaum wahrgenommen.

Dargestellt werden gesellschaftliche Merkmale und ihre Auswirkungen auf den Umgang mit Trauer, psychologische Einsichten im Hinblick auf Elterntrauer und biblische Deutung von Trauer, besonders der Umgang Jesu mit trauernden Eltern. Eine empirische Umfrage in Selbsthilfegruppen trauernder Eltern bildet den Schwerpunkt: Gegenstand sind u.a. Erfahrungen der Eltern in ihren kirchlichen Gemeinden, ihre Wünsche an Gemeinde, Aussagen über ihre Gottesbeziehung. 

 

 

 

 

Wolfgang Holzschuh (Hg.), Geschwister-Trauer. Erfahrungen und Hilfen aus verschiedenen Praxisfeldern, Regensburg Pustet Verlag 2000. 

 

GeschwistertrauerErst seit kurzer Zeit interessieren sich Psychologie und Psychotherapie verstärkt für horizontale Beziehungen. Geschwisterbeziehungen sind sowohl von Rivalität, Abgrenzungsbestrebungen und Suche nach Eigenständigkeit als auch vom Wunsch nach Nähe, Gemeinsamkeit und Vertrautheit geprägt. Auch im Bereich der Trauerforschung wurden bislang Auswirkungen dieser besonderen Beziehungsstruktur auf die Trauer bei Geschwistern kaum beachtet.

Dieser Sammelband bündelt wissenschaftliche Beiträge und praktische Erfahrungen aus unterschiedlichen Arbeitsfeldern mit hinterbliebenen Geschwistern. Im Titel kommen die zwei Säulen ins Wort: Geschwister-Trauer. Der Leser erhält Einblick in Erfahrungen und bekommt Hilfen für den Umgang mit trauernden Geschwistern.

 

 

 

 

Sabine Holzschuh, Raum und Trauer. Eine praktisch-theologische Untersuchung zu Abschiedsräumen (=Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge 37), Würzburg Echter Verlag 2006.



Raum und TrauerDie räumliche Rückbindung an die vertraute Umgebung bei Sterben und Tod ist vielfach nicht mehr gegeben. Darum wird der Umgang mit Tod und Trauer zur Herausforderung für Krankenhäuser, Alten- und Pflegeheime, Hospize, Bestatter. In Abschiedsräumen können sich die Zurückbleibenden persönlich und bewusst von denjenigen verabschieden, mit denen sie einen Teil ihres Lebens verbracht haben. Trauernde kommen besser zurecht, wenn sie dem Verstorbenen durch einen letzten Blick und eine letzte Berührung begegnet sind.

In dem Beitrag wird das Verhältnis von Raum und Mensch in der Trauer beleuchtet. In einer Umfrage kommen Trauernde, ihre Begleiter und Raumplaner zur Bedeutung des Raums beim Abschied zu Wort. Verschiedene gelungene Raumbeispiele werden vorgestellt. Was bei der Planung wichtig ist, macht ein Leitfaden deutlich. 

 

 

Wolfgang Holzschuh und Günter Lang, Grabmalgestaltung als kreative Trauerarbeit. Ein spiritueller Prozess mit Bildhauer und Seelsorger, Regensburg Pustet Verlag 2008.



GrabmalgestaltungDie Gestaltung des Grabmals kann für Hinterbliebene ein wichtiges Element der aktiven Trauerarbeit sein, denn mit dem Grabstein gewinnt das Gedenken an einen lieben Menschen eine sehr persönliche Form. Gemeinsam mit dem Bildhauer Ideen für den Grabstein zu entwickeln, kann daher eine wertvolle Hilfe auf dem Trauerweg sein.

An zwölf konkreten Beispielen zeigen der Theologe und Trauerbegleiter Wolfgang Holzschuh und der Bildhauer Günter Lang, wie sich die Beziehung der Trauernden zu einem Verstorbenen in der Zeichensprache eines Grabsteins darstellen kann. So entstehen wertvolle Orte der Erinnerung und des Gedenkens.

Restexemplare können solange Vorrat reicht über den Autor Wolfgang Holzschuh bezogen werden (s. Kontakt).